Team Schule

Lernen Sie unser Schul-Team kennen:

Drei Fragen an Schulleiterin Alexandra Ehlert

1. Der Hoch- und Main-Taunus-Kreis ist reich an Schulen in freier Trägerschaft. Worin unterscheidet sich Ihre Schule konzeptionell von den anderen?

Unsere Schule arbeitet nach Prinzipien der Montessori-Pädagogik. Diese wiederum ist geprägt durch ihre einzigartige Haltung zum Kind. Das bedeutet: Wir nehmen jedes Kind in seiner Individualität wahr, fordern es in seinen Stärken und fördern es in seinen Schwächen. Auf unterschiedliche Lerntypen können wir im Rahmen der „Freiarbeit“ besonders gut eingehen. Was Lerninhalte angeht, beziehen wir die Kinder ab dem ersten Tag in die Planung ihres Pensums mit ein; so lernen sie früh, sich selbstständig zu organisieren und strukturieren. Damit sind wir als reine Grundschule mit Eingangsstufe einzigartig im Raum Rhein Main.

2. Als staatlich anerkannte Grundschule sind Sie den im Hessischen Kerncurriculum für die Primarstufe und damit den Bildungsstandards verpflichtet. In welchen Bereichen gehen Ihre Schüler darüber hinaus?

Unsere Schüler lernen mit mehr Freude und lernen schon deswegen oft mehr! Und natürlich ist das Montessori-Material einzigartig, wenn es um die Vermittlung von Lerninhalten geht. Das ist bei uns bis einschließlich Jahrgangsstufe 6 vorhanden, so dass wir unseren Schülern auch weit über den Grundschulstoff hinaus Anregungen bieten können. Dass wir pro Tag ca. eine Unterrichtsstunde mehr als an einer Regelgrundschule abhalten, ermöglicht es unseren Kindern, sich ausführlicher mit selbst gewählten Forschungsprojekten zu beschäftigen und ihre Ergebnisse im jahrgangsgemischten Klassenverband zu präsentieren. Und schließlich erwerben die Kinder durch das Arbeiten in einer jahrgangsgemischten Gruppe ein höheres Maß an Sozialkompetenz, als es an einer Regelschule strukturell bedingt möglich ist.

3. Ob Google- oder Amazon-Gründer: mithin die kreativsten Köpfe und erfolgreichsten Unternehmer der Welt haben Montessori-Schulen besucht. Ist Montessori-Pädagogik ein Geheimrezept für Erfolg?

Ich würde die Montessori-Pädagogik eher als eine Grundlage für Erfolg bezeichnen. Warum sind Unternehmer wie Larry Page und Jeff Bezos so außerordentlich erfolgreich? Weil sie früh gelernt haben, selbständig zu denken und zu handeln und ein starkes Selbstvertrauen entwickelt haben. Diese Kompetenzen versuchen wir, unseren Kindern mitzugeben. Ob Sie mit diesem „Rüstzeug“ am Ende einen Weltkonzern oder einen Einmannbetrieb führen, ist letztlich nicht wichtig: Wichtig ist, dass die Kinder ihren jeweils ganz eigenen Weg finden. Das ist es, was zählt.

Was treibt mich an? Glücksmomente unserer Lehrerinnen und unseres Lehrers

Beatrix Eckendorff

Lehrerin

In der Arbeit mit Kindern sind Glücksmomente sehr häufig, das macht meinen Beruf so besonders. Kinder sind neugierig und begeisterungsfähig. Immer wenn ich eine neue Einführung gebe und die Kinder damit mitreiße oder zum Staunen bringe, habe ich so einen besonderen Glücksmoment.

Sara Engelmann

Lehrerin

Frau Engelmann ist seit diesem Schuljahr an unserer Schule – sie sammelt noch Glücksmomente.

Nadia Butt

Lehrerin

Frau Butt ist seit diesem Schuljahr an unserer Schule – sie sammelt noch Glücksmomente

Claudia Müller

Lehrerin

Mein Glücksmoment? Wie schön, dass ich davon jeden Tag unzählige habe. Wenn ich morgens in die strahlenden Gesichter schauen darf; wenn ich erleben darf, wie sich ein Kind versunken einer Aufgabe widmet oder den Vogel im Baum bemerkt und sich darüber freut. Wenn ein Kind glücklich und zufrieden mit sich ist, dann habe ich den größten Glücksmoment.

Claudia Guderian-Winter

Kunstlehrerin

Das kleine und große Glück liegt in unkonventionellen Blickwinkeln und alltäglichen Wundern und Dingen des Lebens. Glücksfördernde Momente sind für mich, andere glücklich zu machen, wenn beispielsweise ein Kind neugierig und erwartungsvoll nachfragt, was wir machen, wenn es mich auffordert, sein Werk vor allen zu zeigen oder aber begeistert erzählt, dass Kunst sein Lieblingsfach sei. Für das Kind schleicht sich ein Lächeln ins Gesicht, wenn es sein Talent und seine natürliche Kreativität und Vielseitigkeit wertschätzen lernt, indem es Ideen flexibel umsetzt, aus Erlebnissen und Erfahrungen Neues erfolgreich schafft und sich auch kleine, künstlerische Überraschungen zaubert. Es ist ein wahrhaft erhabenes Gefühl, den Selbstwert gesteigert und daran gewachsen zu sein.

Özlem Savci

Lehrerin

Ich liebe die Arbeit mit den Kindern und freue mich, deren Entwicklungs- und Lebensweg mit viel Herz begleiten zu können. Eine freie Entfaltung aller Sinne und Begabungen sind mir in meinem pädagogischen Handeln sehr wichtig und möchte diese jedem einzelnen Kind ermöglichen. Mein Glücksmoment ist es zu sehen, wie gern die Kinder dies annehmen und wie ausdauernd sie  – allein oder gemeinschaftlich – mit dem Material arbeiten und experimentieren. Jeden Tag genieße ich es, mit strahlenden Kinderaugen und fröhlichen Stimmen begrüßt und verabschiedet zu werden.

Merle Richter

Lehrerin

Glücksmonente schenken die Kinder mir täglich und das in vielerlei Formen. Es kann eine niedliche und zugleich unglaublich weise Frage sein, über die ich noch zu Hause weiter sinniere. Manchmal ist es eine von wenigen, begehrten Nüssen aus der Frühstücksbox, welche großzügiger Weise mit mir geteilt wird. An einem anderen Tag wiederum ist es eine kleine, unendliche Geschichte, so willkürlich, lebhaft und fesselnd erzählt, dass am Ende weder ich noch das Kind uns erinnern können, aus welchem Anlass sie einmal ihren Anfang genommen hat. Dank der  Kinder stets dazu angehalten zu sein, jeden Moment wertzuschätzen und sich selbst immer neu zu reflektieren, empfinde ich als wahres Glück.

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