Schulleben

Adventszeit

An jedem Montagmorgen im Advent treffen sich alle Schul- und Kinderhauskinder und Pädagogen für ca. eine ahlbe Stunde in der Aula, um gemeinsam Advents- und Weihnachtslieder zu singen und sich so auch in der Schule auf Weihnachten einzustimmen. Alle Eltern sind herzlich eingeladen, zuzuhören und mitzusingen!  Die Vorfreude auf Weihnachten begleitet die Kinder durch die ganze Adventszeit hindurch – Höhepunkt sind die Weihnachtsfeiern, die jeweils in den Stammklassen gefeiert werden.

 

Altersgemischte Klassen

Die Altersmischung ist ein wichtiges Prinzip der Montessori-Pädagogik: In altersgemischten Klassen wird das soziale Lernen gefördert. Die älteren Kinder helfen den Jüngeren und neue Kinder finden sich sehr schnell in schon gefestigte Lerngruppen ein. In der Montessori-Schule Kronberg besteht eine Lerngruppe, die sog. Stammklasse, während der Freiarbeit aus Kindern der 1. bis zur 4. Klasse.

 

Arbeitstagebücher

Alle Kinder der Montessori-Schule Kronberg führen in der Freiarbeit ihr persönliches Arbeits- oder Lerntagebuch, in dem sie jeden Tag schriftlich oder durch Zeichnungen festhalten, was sie in der Freiarbeit gearbeitet haben. Diese Arbeitstagebücher können jeden Montag mit nach Hause genommen werden, sodass die Eltern einen Überblick über die Tätigkeiten ihrer Kinder während der Freiarbeit erhalten.

 

Ausflüge

Außerschulische Lernorte wie z. B. Museen, Theater, Zoos, Ausstellungen und Kinos können von der gesamten Schule, der Stammklasse, der Jahrgangsklasse oder der Betreuungsgruppe besucht werden. Die Termine werden rechtzeitig angekündigt.

 

Digitale Medien

Jede Klasse verfügt über ein Tablet für die Internetrecherche bei der Bearbeitung von „Forscherthemen“.

 

Einschulung

Die Einschulung feiern wir immer am Mittwoch in der ersten Schulwoche nach den Sommerferien mit einem ökumenischen Gottesdienst in Sankt-Alban (Kronberg-Schönberg) und einer Feierstunde in der Aula unserer Schule, gemeinsam mit allen Schülern und Lehrern. Nach der Feierstunde gehen alle Kinder  – die neuen Erstklässler geleitet von ihren Schülerpaten – in die Klassen. Für die Eltern bieten wir eine Informationsstunde zu allen Themen rund um den Schulalltag an.  Zum Ausklang dieses Tages treffen sich alle Kinder und die „neuen“ Eltern um ca. 13:00 Uhr auf dem Schulhof, und wir lassen Luftballons steigen.

 

Elternarbeit

Laut Geschäfts- und Beitragsordnung sind die Eltern verpflichtet, 20 Arbeitsstunden pro Schuljahr für die Einrichtung zu leisten (unabhängig von der Zahl ihrer in Schule und / oder Kinderhaus angemeldeten Kinder). Als Arbeitszeit angerechnet wird die Mithilfe bei Veranstaltungen der Einrichtung ebenso wie die Teilnahme an von Schule oder Kinderhaus angebotenen Workshops u.ä. Veranstaltungen.

Nicht geleistete Arbeitsstunden werden von der Geschäftsführung gemäß der gültigen Geschäfts- und Beitragsordnung zum Ende des Schuljahres in Rechnung gestellt.

 

Elternbeirat

Die Eltern der Schüler einer Stammklasse bilden die Klassenelternschaft. Sie wählt aus ihrer Mitte für die Dauer von einem Jahr ein Elternteil als Klassenelternbeirat und ein Elternteil als Stellvertreter. Auch die Eltern der Schüler der Nachmittagsbetreuung wählen aus ihrer Elternschaft für die Dauer von einem Jahr ein Elternteil als Betreuungselternbeirat und ein Elternbeirat als Stellvertreter. Alle Vertreter des Klassenelternbeirats und deren Stellvertreter und des Betreuungselternbeirates und deren Stellvertreter sowie des Elternbeirates des Kinderhauses bilden zusammen den Gesamtelternbeirat.

 

Entwicklungsgespräche / Entwicklunsgberichte

Jeweils in der Mitte eines Halbjahres werden die Eltern von dem Klassen- und Zweitlehrer über das Arbeits- und Sozialverhalten sowie den Leistungsstand ihres Kindes informiert. Jeweils am Ende eines Halbjahres erhalten sie einen detaillierten Entwicklungsbericht. Der Entwicklunsgbericht ist in Form eines Briefes an das Kind formliert. Die Lehrerin bespricht diesen Entwicklunsgbericht am letzten Schultag des Halbjahres mit dem Kind überreicht ihm eine Kopie. Die Eltern werden gebeten, das Original im Sekretariat in Empfang zu nehmen und diesen zu bestätigen.

 

Ergänzungsunterricht

Der Ergänzungsunterricht beginnt für alle Schüler nach der Freiarbeit und nach der Hofpause um 11.20 Uhr. Ab dann lernen die Kinder eines Jahrgangs zusammen. Die Fächer Mathematik, Sprache, Sachunterricht, Englisch, Musik, Kunst, Sport und Religion bilden den Kanon des Ergänzungsunterrichts. Analog zu den Regelschulen erarbeiten die Kinder hier gemeinsam ein Thema oder widmen sich gemeinsam einem Projekt. So werden die Kinder an das herkömmliche System der staatlichen Regelschulen herangeführt und auf die weiterführende Schule vorbereitet.

 

Experimente

Innerhalb der Freiarbeit haben die Kinder die Gelegenheit zu experimentieren. Ihnen stehen Materialien und Anleitungen in der Experimentierecke zur Verfügung. Die Experimente beziehen sich auf chemische, physikalische und naturkundliche Bereiche.

 

Ferien

Die Ferienzeiten der Montessori-Schule Kronberg stimmen mit denen der staatlichen Einrichtungen in Hessen überein. Darüber hinaus gibt es alternierend in und nach der Karnevalswoche eine Woche „Schneeferien“. Diese Ferienwoche ist möglich durch die höhere Anzahl von Unterrichtsstunden in allen Jahrgängen (im Vergleich zur Regelschule) und vom Schulamt genehmigt.

 

Fortbildungen

Die Montessori-Schule Kronberg legt großen Wert auf stetige Steigerung ihrer Qualität. In diesem Zusammenhang haben Fortbildungen einen hohen Stellenwert. Ziel ist die Weiterbildung der Pädagogen, der gegenseitige Austausch über die jeweilige Fortbildung und die konkrete Umsetzung von Neuem im Unterricht. Jede Lehr- oder Betreuungskraft nimmt im Schuljahr an Fortbildungen teil.

 

Förderverein

Der Montessori-Fördergemeinschaft Kronberg e.V. wurde im Juli 1995 gegründet. Er ist alleiniger Gesellschafter der Gemeinnützigen Montessori Kronberg GmbH, die wiederum das Kinderhaus und die Grundschule betreibt. Die Fördergemeinschaft verfolgt ausschließlich und unmittelbar einen gemeinnützigen Zweck. Ziel ist die Förderung von Bildung und Erziehung, insbesondere die Förderung der Montessori-Pädagogik und deren Verbreitung im Erziehungswesen in Kindergärten und Schulen.

 

Freiarbeit

Feiarbeit ist eine Unterrichtsform, in der die Kinder in jahrgangsübergreifenden Klassen an unterschiedlichen Themen zusammenarbeiten. 5- bis 11-Jährige beschäftigen sich gemeinsam und lernen soziale Verhaltensweisen: Sie helfen sich gegenseitig und übernehmen Verantwortung. Im Rahmen der Freiarbeit werden in erster Linie Lerninhalte der Fächer Deutsch, Mathematik und Sachkunde vermittelt.

In dieser Zeit stehen den Kindern die Montessori-Materialien und zusätzliche didaktische Hilfsmittel zur Verfügung. (Siehe „Prinzipien der Montessori-Pädagogik“)

 

Frühstück

Auf ein gesundes Frühstück wird Wert gelegt. Süßigkeiten, koffeinhaltige Getränke oder Limonaden dürfen nicht mitgebracht werden. Für die Kinder gibt es während des Unterrichts die Möglichkeit, Wasser zu trinken.

 

Geburtstage

Geburtstage gehören zum Schulleben und werden in der Stammklasse mit Liedern und anderen Geburtstagsritualen gefeiert. Das Geburtstagskind selbst bringt an diesem Tag ein Geschenk für die Klasse mit. Dies kann z. B. ein Buch sein, das in der Klassenbücherei noch fehlt, ein Spielgerät für die Pause o. ä. Der Klassenlehrer kann den Eltern Auskunft über ein sinnvolles Geschenk geben.

 

Hausaufgaben

Die Hausaufgaben werden im 1. bis 4. Schuljahr aus der Freiarbeit heraus gestellt, vorbereitet und besprochen. Alle Hausaufgaben werden für eine Woche gestellt und im Hausaufgabenprotokoll notiert.

 

Hausaufgabenzeit

Die Kinder haben die Möglichkeit, ihre Aufgaben im Rahmen der Nachmittagsbetreuung während der Hausaufgabenzeit zu bearbeiten. Die Hausaufgabenzeit findet von Montag bis Donnerstag in der Zeit von 14.00 Uhr bis 15.00 Uhr statt. In der Hausaufgabenzeit bekommen die Kinder einen ruhigen und geschützten Raum, um ihre Hausaufgaben erledigen zu können. Sie ist jedoch keine Nachhilfestunde oder mit der Einrichtung „Schülerhilfe“ zu vergleichen.

 

Hausschuhe

Da die Klassenzimmer überwiegend mit Teppichboden ausgelegt sind und der Boden als Arbeitsfläche genutzt wird, gilt in der Montessori-Schule Kronberg die Verpflichtung: Kinder und Lehrer tragen in den Klassenräumen Hausschuhe.

 

Hessisches Kerncurriculum

Die Montessori-Schule Kronberg ist durch ihre staatliche Anerkennung an die Hessischen Bildungsstandards gebunden. Seit dem Schuljahr 2011/2012 bilden die so genannten „Kerncurricula“ die curriculare Grundlage des Unterrichts in der Primarstufe.

 

Hospitation

Um einen Einblick in die Freiarbeit zu gewinnen, ist es interessierten Eltern und werdenden Montessori-Pädagogen nach vorheriger Anmeldung möglich, freitags von 8.00 – 11.00 Uhr in der Freiarbeit zu hospitieren, ab den Herbstferien. Im Ergänzungsunterricht sind Hospitationen i Englischunterricht möglich, und zwar jeweils in der ersten Woche eines jeden Monats. Zu Beginn einer Hospitation werden Besucher in die Regeln eingewiesen, damit den Kindern ein konzentriertes Arbeiten möglich bleibt.

 

Integration/Inklusion

Kinder mit besonderen Bedürfnissen sollen in der Schule aufgenommen werden, wenn ihren persönlichen Bedürfnissen Rechnung getragen werden kann und notwendige Rahmenbedingungen sowohl sachlicher als auch personeller Art vorhanden sind oder geschaffen werden können. Voraussetzung für die Aufnahme integrativer Kinder an der Montessori-Schule Kronberg ist, wenn die Beeinträchtigung des Kindes ein sog. „zielgleiches Unterrichten“ zulässt.

 

Jahrgangsklasse

Im Ergänzungsunterricht kommen die Kinder aller vier Stammklassen in ihrem jeweiligen Jahrgang zusammen. Diese Gruppe wird als Jahrgangsklasse bezeichnet.

 

Kindersprechtag

Zweimal jährlich gibt es in der Montessori-Schule Kronberg einen Kindersprechtag. Im Gespräch zwischen Klassenlehrer und Kind schätzt das Kind sein Arbeits- und Sozialverhalten sowie seine Leistungen selbst ein und bekommt vom Lehrer dazu Feedback. Bei diesem Gespräch bekommt das Kind auch seinen Entwicklunsgbericht in Form eines Briefes von seiner Lehrerin.

 

Klassenfahrt

Jede Stammklasse fährt im Frühjahr drei Tage auf Klassenfahrt in eine Jugendherberge. Dies ist ein fester und wichtiger Bestandteil des Schullebens. Die Kinder verbringen eine wichtige Zeit des gemeinsamen Erlebens mit Ausflügen, Waldwanderungen, Lagerfeuer und vielen erlebnisreichen Angeboten. Die Schülerinnen und Schüler des 4. Schuljahres fahren darüber hinaus noch einige Tage unter sich auf Klassenfahrt.

 

Klassenkasse

Am Anfang des Schuljahres legen die Eltern jeder Stammklasse einen Betrag fest, der für das Kind in die Klassenkasse eingezahlt wird. Mit diesem Geld werden Ausflüge oder – nach vorheriger Absprache – Materialien für die jeweilige Klasse finanziert.

 

Klassenlehrer

Das Konzept der Montessori-Schule Kronberg sieht vor, dass die Kinder während der Freiarbeit von zwei Lehrern angeleitet und betreut werden. Die Hauptverantwortung trägt der Klassenlehrer der jahrgangsgemischten Stammklasse. Er wird unterstützt durch einen Zweitlehrer. Die Schüler sind sich der Unterschiede in der Verantwortung der Lehrer nicht bewusst. Am Elternsprechtag sind sowohl Klassen- als auch Zweitlehrer vertreten.

 

Klassenräume

Der Klassenraum dient als Schutzraum des Kindes und soll in der Zeit von 8.00 bis 13.15 Uhr nicht von Eltern betreten werden. Die Klassenräume sind komplett mit den Montessori-Materialien ausgestattet. Dieses Material umfasst die Fächer: Mathematik, Sprache, Kosmische Erziehung, Sachunterricht, Musik, Kunst, Englisch und Religion. Weiterhin gibt es in jedem Klassenraum eine Leseecke sowie einen Experimentierbereich.

 

Konzept

Die Pädagogik der Montessori-Schule Kronberg basiert auf der Erkenntnis der kindlichen Eigenaktivität. Anhand zahlreicher didaktischer Materialien, die von Maria Montessori entwickelt wurden, lernen die Kinder sehr selbstständig nach ihrem „inneren Bauplan“.

Da die Montessori-Schule Kronberg eine staatlich anerkannte Ersatzschule ist, findet der Unterricht nach der Vorgabe der Kultusminister statt – Richtlinien und Lehrpläne werden erfüllt. Nicht der Inhalt der Lernziele unterscheidet sich, sondern der Weg, auf dem diese erreicht werden.

Täglich vier Schulstunden (Freiarbeit) arbeiten die Kinder in jahrgangsgemischten Klassen (Klasse 1 bis 4), die mit den kompletten Materialien Maria Montessoris und zusätzlichen didaktischen Hilfsmitteln ausgestattet sind. In dieser Zeit werden die Kinder von zwei Pädagogen unterrichtet.

Die Kinder bestimmen weitgehend selbst, aber stets in Absprache mit dem Lehrer, was sie arbeiten wollen, mit wem sie arbeiten wollen und wie lange sie arbeiten wollen. Der Lehrer hat die Aufgabe, die Umgebung für das Kind so vorzubereiten, dass eine freie Wahl der Arbeit nach individuellen Möglichkeiten gefördert wird. Das Kind wird dort abgeholt, wo es sich von seiner Entwicklung her befindet, ohne dabei überfordert oder unterfordert zu werden.

Die verschiedenen Altersstufen (6 bis 11-Jährige) in einer Klasse begünstigen soziale Verhaltensweisen wie gegenseitiges Helfen oder das Übernehmen von Verantwortung. Nach der Freiarbeit folgt die halbstündige Hofpause. Im Anschluss daran beginnt der Ergänzungsunterricht, der die Fächer Mathematik, Sprache, Sachunterricht, Kunst, Musik, Sport, Englisch (ab 1. Schuljahr) und Religion beinhaltet. Im Ergänzungsunterricht kommen jeweils die Kinder eines Jahrgangs aus den verschiedenen Klassen zusammen und werden von einem Lehrer betreut. Die Kinder schreiben in regelmäßigen Abständen Lernkontrollen und bekommen Hausaufgaben in der Form eines Wochenplanes gestellt.

 

Lehrerzimmer

Das Lehrerzimmer ist Treffpunkt aller Pädagogen der Schule. Hier finden die Vor- und Nachbereitung des Unterrichts, Meinungsaustausch und Konferenzen statt. Gleichzeitig ist das Lehrerzimmer aber auch Rückzugs- und Erholungsraum. Aus diesem Grund ist das Lehrerzimmer für Kinder und Eltern nur in Notfällen zugänglich.

 

Leistungsbewertung

Zur Leistungsbewertung werden alle Beobachtungen der Lehrer und die Beurteilung der täglichen Arbeit der Kinder herangezogen. Leistungsnachweise anhand von Lernkontrollen, die mündliche Beteiligung am Unterricht sowie das Sozial- und Arbeitsverhalten sind ebenfalls Grundlage.

 

Lernkontrollen

Lernkontrollen werden in der Freiarbeit und im Ergänzungsunterricht geschrieben. Im Ergänzungsunterricht finden Lernkontrollen in der Jahrgangsklasse in bestimmten Bereichen statt. Es gibt Diktate, Aufsätze, Mathematikarbeiten sowie kleinere Überprüfungen in anderen Fächern. Die Lernkontrollen müssen von den Eltern zur Kenntnis genommen und unterschrieben werden.

 

Lernschwierigkeiten

In einzelnen Fällen können bei Kindern Lernschwierigkeiten auftreten. Diese besonderen Lernschwierigkeiten können sich beim Sprechen, Lesen und Schreiben, Rechnen und/oder im Verhalten äußern. Die Ursachen für Lernschwierigkeiten sind vielschichtig und unterschiedlich ausgeprägt.

In vielen Fällen können Lernschwierigkeiten durch die Besonderheiten der Montessori-Pädagogik aufgefangen werden, da durch das Material und die Art und Weise des Arbeitens individuelle Lernbedingungen für die Kinder geschaffen werden. Eltern werden von den Pädagogen über Lernschwierigkeiten ihres Kindes informiert und erhalten ggf. eine Empfehlung zur Konsultierung eines externen Experten.

 

Material

Die Materialien von Maria Montessori sind Entwicklungs- und Erfahrungsmaterialien; sie ziehen das Interesse der Kinder auf sich und regen zum Handeln an. (Siehe „Prinzipien der Montessori-Pädagogik“)

 

Mittagessen

An der Montessori-Schule Kronberg haben die Kinder die Möglichkeit, zu Mittag zu essen. Das Essen besteht zu 100 % aus Bioprodukten und Bio-Zutaten und wird von einem externen Caterer täglich frisch zubereitet und geliefert..

Gegessen wird in der Regel in zwei Schichten mit jeweils zwei Jahrgsngsgruppen,  von 12.30 Uhr bis 13.15 Uhr und von 13.15 Uhr bis 14.00 Uhr.

 

Montessori-Diplom

Voraussetzung für eine Lehrtätigkeit an der Montessori-Schule Kronberg ist entweder der Besitz des Montessori-Diploms oder die zeitgleiche, berufsbegleitende Ausbildung. Die Montessori-Pädagogen erwerben dieses Diplom mit dem erfolgreichen Abschluss eines standardisierten Ausbildungskurses.

 

Noten

In der Montessori-Schule Kronberg gibt es im Gegensatz zur Regelschule keine Noten. Die Leistungen des Kindes werden verbal oder mit einem kleinen Text und den erreichten Punkten beurteilt. Darüber hinaus finden Elterngespräche statt, um den Leistungsstand des Kindes deutlich zu machen. Einzige Ausnahme ist das erste Halbjahreszeugnis des 4. Schuljahres. Damit die Eltern ihr Kind an der weiterführenden Schule anmelden können, kann ein übliches Notenzeugnis auf Anfrage ausgestellt werden. Ein Elternabend zu Beginn des 4. Schuljahres informiert die Eltern über das Zustandekommen der Noten und die Handhabung des Notenzeugnisses in Bezug auf ihre Kinder.

 

Pädagogisches Forum

Das Pädagogische Forum ist ein Gremium, aus Schulleitung, zwei Lehrern, einem Betreuer, einem Mitglied des Elternbeirats und der Geschäftsführerin. Das Forum tagt mehrmals im Jahr, um Anliegen und Belange aus der Elternschaft hinsichtlich pädagogischer Themen zu besprechen.

 

Pädagogisches Tagebuch

Die Lehrer führen ein pädagogisches Tagebuch, in dem dokumentiert ist, was und wie jedes Kind täglich arbeitet. Außerdem werden dort Beobachtungen, Lernfortschritte sowie Probleme und Schwierigkeiten der Kinder festgehalten. Das pädagogische Tagebuch dient als Grundlage für die Leistungsbewertung und für Elterngespräche.

 

Paten

Jedes Erstklässlerkind bekommt einen Paten aus der jeweiligen Stammklasse, der ihm während der gesamten Schulzeit als Ansprechpartner und Vertrauter mit Rat und Tat zur Seite steht.

 

Philosophie der Schule

Die Kinder der Montessori-Schule Kronberg dürfen ihren eigenen Lernprozess verantwortlich mitgestalten und werden gemäß ihrer individuellen Fähigkeiten gefördert. Dabei sollen sie den Wert allen Lebens erkennen und schätzen lernen, um auf dieser Welt in Frieden und Freundschaft miteinander leben zu können.

 

Projekt „Nepal“

Seit 2006 unterstützt die Montessori-Schule Kronberg die Initiative „Kronberg 96 für eine Welt e.V.“ Diese Initiative hat sich zur Aufgabe gemacht, durch ausgewählte Projekte gezielt direkte Hilfe zu leisten, um die Lebenssituation der Bevölkerung Nepals zu verbessern. Schwerpunkt der Förderung sind insbesondere Schulprojekte. Die Montessori-Schule unterstützt diese Initiative durch unterschiedliche Hilfsmaßnahmen. Jede Stammklasse hat die Patenschaft eines bedürftigen nepalesischen Kindes übernommen, für das die Schüler monatlich 50 Cent ihres Taschengeldes spenden. Darüber hinaus gab und gibt es weitere Hilfsmaßnahmen wie z. B. Spendenläufe, Kleiderspenden, etc.

 

Pünktlichkeit

Die Montessori-Schule Kronberg legt großen Wert auf Pünktlichkeit. Nur so kann ein reibungsloser Ablauf des Schulalltages gewährleistet werden. Bei regelmäßig auftretender Unpünktlichkeit behalten sich Schulleitung und Geschäftsführung weitere Maßnahmen vor.

 

Qualitätssicherung

Durch die Arbeit des Pädagogischen Forums, die Teilnahme an Fortbildungen, Seminaren, Hospitationen in anderen Einrichtungen sowie durch die Durchführung von Elternbefragungen wird die Qualität der Montessori-Schule ständig hinterfragt, gesichert und optimiert.

 

Quereinsteiger

Quereinsteiger können (sofern Plätze frei sind) an der Montessori-Schule Kronberg aufgenommen werden, nachdem sie einen mindestens einwöchigen Probeunterricht absolviert haben und ein Gespräch mit den Eltern stattgefunden hat.

 

Schulbücherei

Die Montessori-Schule Kronberg verfügt über eine Kinder-Bibliothek, die auf  Initiative der Eltern gegründet wurde. Damit sollen die Lesefreude und und die Lesekompetenz der Kinder – über den Unterricht hinaus – geweckt und gestärkt werden. Bilderbücher, Sachbücher und unterschiedliche Literatur für das Grundschulalter sind hier zu finden.

 

Schulkleidung

Die Kinder der Montessori-Schule Kronberg tragen Schulkleidung. Diese Entscheidung wurde aufgrund einer Elternbefragung getroffen und ist verpflichtend für alle neuen Schüler. Die Schulkleidung besteht aus einem Sortiment an Oberbekleidungen. Sie ist in den Farben dunkelblau, hellblau und weiß zu erhalten und mit dem Montessori-Logo der Einrichtung bestickt.

 

Schulweg

Pädagogen, Gesundheitserzieher und die Polizei empfehlen, dass Kinder täglich mindestens zehn Minuten zu Fuß zur Schule gehen sollen. Aus diesem Grund raten wir den Eltern, die ihr Kind mit dem Auto bringen, sie an einem sicheren Ort abzusetzen, sodass sie das letzte Stück selbstständig bestreiten können.

 

Spielzeug

Das Mitbringen von Spielsachen und Kuscheltieren ist an der Montessori-Schule Kronberg nicht gestattet.

 

Stammklassen

Die Montessori-Schule Kronberg besteht aus drei Stammklassen. Eine Stammklasse hat in der Regel 24 Kinder der verschiedenen Jahrgänge (1. bis 4. Schuljahr). Diese jahrgangsgemischte Gruppe lernt jeden Morgen von 8.00 Uhr bis 11.00 Uhr zusammen in der Freiarbeit. Dabei wird sie unterstützt, geleitet und erfährt Hilfe und Zuwendung durch zwei ausgebildete Montessori-Pädagogen.

 

Stundenplan

  • 08.00 – 11.00 Uhr: Freiarbeit mit Frühstück
  • 11.00 – 11.20 Uhr: Hofpause
  • 11.20 – 12.30 Uhr: Ergänzungsunterricht 1. + 2. Schuljahr (nach Jahrgängen getrennt)
  • 12.30 – 13.15 Uhr: Mittagessen 1. Schicht
  • 11.20 – 13.15 Uhr: Ergänzungsunterricht 3. und 4. Schuljahr (nach Jahrgängen getrennt)
  • 13.15 – 14.00 Uhr: Mittagessen 2. Schicht
  • 14.00 – 16.30 Uhr: Betreuung

 

Überspringen einer Klasse

In Einzelfällen ist es möglich, dass Kinder auf dem höheren Leistungsniveau der Folgeklasse ein Schuljahr überspringen können. Dieser Schritt erfolgt in Absprache aller Beteiligten (Kind, Eltern, Lehrer, Schulleitung) und wird in der Klassenkonferenz beschlossen.

 

Unterrichtsgewährleistung

Die Montessori-Schule Kronberg ist eine verlässliche Schule, das heißt, der Unterricht, das Mittagessen und die Betreuung sind immer gewährleistet.

 

Veranstaltungen

Feste Bestandteile des Schullebens sind:

  • Schulfest nach Schuljahresbeginn
  • Apfelmarkt im Oktober mit „grünem Klassenzimmer“
  • Martinsfest im November (gemeinsam mit den Kinderhauskindern)
  • Adventssingen (gemeinsam mit den Kinderhauskindern)
  • Weihnachtsfeiern in den Stammklassen
  • Klassenfahrten der Stammklassen sowie des 4. Schuljahrs vor den Sommerferien
  • Sportfest kurz vor den Sommerferien

 

Verwaltung

Die Verwaltung ist zugleich das Sekretariat der Schule. Die Verwaltung regelt Elternanfragen und entlastet die Schul- und Kinderhausleitung sowie Geschäftsführung und Vorstand bei der Ausführung administrativer Aufgaben. Das Büro der Verwaltung ist montags bis donnerstags von 8.00 Uhr bis 14.00 Uhr und freitgas bis 12:00 Uhr geöffnet.

 

Weihnachtsfeiern

An einem Nachmittag in der Vorweihnachtszeit findet in jeder Stammklasse die Weihnachtsfeier für die ganze Familie statt. Diese wird gemeinsam von Eltern, Lehrern und Kindern geplant und vorbereitet.

 

Wiederholen einer Klasse

Ist die Versetzung eines Kindes gefährdet oder besteht die Notwendigkeit, ein Schuljahr zu wiederholen, wird dies zunächst in der Klassenkonferenz und später in der Zeugniskonferenz mit Lehrern und Schulleitung dargelegt, besprochen und entschieden. Das Pädagogische Tagebuch, die Lernkontrollen, das Arbeits- und Sozialverhalten sowie sonstige Beobachtungen bilden die Grundlage für die Beurteilung. Die Eltern werden möglichst früh über eine eventuell gefährdete Versetzung informiert. Ein Schuljahr kann auch freiwillig auf Wunsch der Eltern wiederholt werden.

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