Positive Bilanz nach Herbstbasar

Positive Bilanz nach Herbstbasar

„Viel gewagt und viel gewonnen – nicht zuletzt an Erfahrung“: Der Vorstand des Montessori-Fördergemeinschaft Kronberg e.V. und das Organisationsteam ziehen eine positive Bilanz nach dem Herbstbasar am 19. September. „Gemeinsam haben wir nicht nur die Corona-Verordnungen des Landes Hessen für Veranstaltungen konsequent umgesetzt, sondern durch Einführung der cloudbasierten Basarsoftware easybasar sowie des bargeldlosen Zahlungsverkehrs auch das gesamte Ablaufkonzept umgekrempelt“, so die Vereinsvorsitzenden Edna Wollenweber und Norman Althaus.

23 Verkäufer boten Ware an, knapp 300 Käufer besuchten während der von zwei auf vier Stunden verlängerten Öffnungszeit zwischen 9 und 13 Uhr den Basar. 50 Prozent der Ware wurde verkauft und rund 3.800 Euro eingenommen. 20 Prozent (760 Euro) kamen dabei direkt dem Montessori Fördergemeinschaft Kronberg e.V. zugute.

„Gegenüber dem letzten Frühlingsbasar am 7. März hat sich die Zahl der Verkäufer ebenso halbiert wie die Höhe der Einnahmen – und entsprechend der auf den Verein entfallende Anteil,“ so Antje Küther vom Organisationsteam. „Die Zurückhaltung seitens der Verkäufer ist sicher weniger auf die Einführung der Software zurückzuführen, als darauf, dass die Entscheidung, den Basar überhaupt stattfinden zu lassen, erst drei Wochen vor dem festgesetzten Termin gefällt wurde und für viele vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie überraschend kam.“ 

Die Herausforderungen für den nächsten Basar sind dennoch klar: Der Kreis der Verkäufer – bislang beschränkt auf Mitglieder des Vereins – soll vergrößert, der Fokus auf Qualitätsware geschärft, der Termin früher bekannt gegeben und die Handlungsanleitung überarbeitet werden. 

Großes Lob erhielten Vorstand und Organisationsteam für das Hygiene-Konzept: So hatte man die insgesamt zur Verfügung stehenden Verkaufsfläche in sechs Abschnitte gegliedert und für jeden dieser Abschnitt die maximal zulässige Anzahl an Personen berechnet. Besucher mussten sich am Einlass in eine Liste eintragen und durften sich von einer Verkaufsfläche zur nächsten nur mit Maske und in einer festgelegten Laufrichtung bewegen, die durch Pfeile am Boden markiert war. Auf jeder Verkaufsfläche waren jeweils Helfer postiert, die miteinander in Kontakt standen und den Besucherstrom kanalisierten, wobei der Schulhof als „Pufferzone“ diente. Jeder Raum war mit einem Hygienespender mit Handdesinfektionsmittel ausgestattet worden. Als Orientierungshilfe wurde den Besuchern am Eingang einen Grundriss des Erdgeschosses mit den Verkaufsflächen sowie den wichtigsten Verhaltensregeln ausgehändigt.

Der nächste Frühlingsbasar ist für den 13. März 2021 vorgesehen.

 

Scroll Up