Wir passen den pädagogischen Alltag im Kinderhaus- und Schuljahr 2020-21 an

Wir passen den pädagogischen Alltag im Kinderhaus- und Schuljahr 2020-21 an

Wir wollen die Gesundheit aller unser Kinderhaus- und Schulkinder, ihrer Familien sowie unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter schützen – und entsprechend die Ansteckung mit bzw. Ausbreitung von Infektionskrankheiten, insbesondere SARS-CoV-2, in unserer Gemeinschaftseinrichtung nach Möglichkeit verhindern. Gleichzeitig wollen wir unser gutes Lern- und Betreuungsklima erhalten. Wir haben daher – zunächst beschränkt auf dieses Kinderhaus- und Schuljahr – die Rahmenbedingungen für Unterricht und die Betreuung wie folgt angepasst.

Grundschule

Das Konzept des jahrgangsgemischten Unterrichts bleibt erhalten – in kleineren Gruppen: Statt in drei Lerngruppen à vier Jahrgänge zu vierundzwanzigst, werden die Schülerinnen und Schüler nun in sechs Lerngruppen à zwei Jahrgänge zu max. zwölft unterrichtet – nämlich jeweils Erst- und Zweitklässler sowie Dritt- und Viertklässler zusammen. 

Die Kombination offener und geschlossener Lernformen bleibt erhalten – in konstanten Gruppen: Wechselten bisher offene Lernformen (Freiarbeit) in jahrgangsgemischten Gruppen und geschlossene Lernformen in jahrgangsgleichen Gruppen ab, wird nun das Lernen in der jahrgangsgemischte Gruppe für den gesamten Unterrichtsvormittag beibehalten. Die Schülerinnen und Schüler absolvieren dabei sowohl die Freiarbeitsphase (offene Lernform) als auch die Vertiefungs- und Fachunterrichtsphase (geschlossene Lernform) gemeinsam.

Der Lehrer-Schüler-Schlüssel von 1:12 (max.) ist dabei durchgängig gegeben – und damit sogar günstiger als bisher. Normalerweise beträgt er 2:24 in jahrgangsgemischten und 1:18 in jahrgangsgleichen Lerngruppen. 

Bei den Angeboten nach Unterrichtsschluss – Mittagessen- und Nachmittagsbetreuung – halten wir das Prinzip der Gruppentrennung aufrecht.

Kinderhaus

Das Prinzip der freien Wahl der Arbeit bleibt erhalten – allerdings haben wir das offene Konzept insofern eingeschränkt, als wir die Kinder auf zwei feste Gruppen à maximal 25 Kinder aufgeteilt und die Flächen, auf denen diese beiden Gruppen betreut werden, nahezu verdoppelt haben: Eine der beiden Gruppen wird wie eh und je in den angestammten Räumen des Kinderhauses betreut. Die andere Gruppe verbringt bei gutem Wetter viel Zeit im nahe gelegenen Wald; bei schlechtem Wetter und für die Mahlzeiten sowie den Morgenkreis stehen sowohl die Aula der Schule als auch ein angemieteter Container auf dem Schulhof zur Verfügung; beide wurden selbstverständlich entsprechend mit Mobiliar und Material bestückt. Alle fünf bis sechs Wochen wechseln die beiden Gruppen, d. h. die „Hausgruppe“ wird zur „Waldgruppe“ und umgekehrt.

Am Betreuungsschlüssel von 1: 16 (max.) ändert sich nichts.

Grundschule & Kinderhaus

Um das Aufeinandertreffen größerer Personengruppen insbesondere beim Bringen und Abholen zu vermeiden, haben wir darüber hinaus gruppenweise für die Schulkinder unterschiedliche Ein- und Ausgänge sowie für die Kinderhauskinder Bring- und Abholzeiten (15-Minuten-Zeitfenster) festgesetzt. Alle Schulkinder und alle Erwachsene müssen auf allen Verkehrswegen innerhalb des Gebäudes eine sogenannte Alltagsmaske tragen.

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