Team Kinderhaus

Lernen Sie unser Kinderhaus-Team kennen:

Drei Fragen an Kinderhausleiterin Dagmar Liebe

1. Maria Montessoris pädagogisches Konzept ist rund 100 Jahre alt – ist es überhaupt noch zeitgemäß?

Unter dem Aspekt einer ganzheitlichen Persönlichkeitsentwicklung sind die Prinzipien der Montessori-Pädagogik zeitgemäßer denn je.

Zwar hat sich die Lebenswelt der Kinder grundlegend verändert; aber die elementaren Bedürfnisse von Kindern im Entwicklungsalter von 3 bis 6 Jahre sind in vielerlei Hinsicht gleich geblieben.

Kinder im Kinderhausalter sind spontan und kreativ. Sie entdecken ihre Welt mit allen Sinnen. Sie wollen wissen: Wer bin ich? Wer bist Du?

Wir stellen fest, dass der Alltag vieler Kinder nicht genug Raum zur Entfaltung ihres „inneren Bauplanes“, wie Maria Montessori es genannt hat, lässt. Unser Anspruch ist daher, dass unsere Kinder im Kinderhaus eine „vorbereitete Umgebung“ vorfinden, in der sie sich in Ruhe ihren Bedürfnissen entsprechend betätigen können.

2. Die „offene Arbeit“ überwiegt im Kinderhaus – ist jedes Kind dafür geeignet?

Unser „offenes Konzept“ und die „freie Wahl der Abeit“ als wesentlicher Bestandteil dieses Konzepts funktionieren nur deshalb, weil es klare Strukturen gibt, die den Kindern Halt geben!

Dass „die Freiheit des einzelnen“ da endet, wo „die Freiheit des anderen“ anfängt, lernen unsere Kinder ab dem ersten Tag im Kinderhaus.

Ich habe in 20 Jahren kein Kind erlebt, das sich nicht gut in das Kinderhaus eingefunden und an den vielfältigen Möglichkeiten, die wir bieten, nicht gewachsen wäre.

3. Ganzheitliches Lernen wird im Kinderhaus gross geschrieben – sind die Kinderhauskinder daher nach drei Jahren „weiter“?

Das kommt auf den Erziehungsschwerpunkt der Eltern an! Unsere pädagogische Arbeit orientiert sich am Entwicklungsmodell Maria Montessoris. Daher stehen Persönlichkeitsbildung und soziales Lernen im Fokus unserer pädagogischen Arbeit. Während des Vorschuljahres rückt dann die Förderung der kognitiven Entwicklung der Kinder rückt stärker ins Blickfeld.

Eine besondere Rolle spielt die Förderung der Grob- und Feinmotorik. Hier setzen wir zum einen auf die so gennannten „Übungen des täglichen Lebens“ wie schüttten, kehren, wischen, die eins zu eins auf Maria Montessori zurückgehen; zum anderen nehmen die Kinder an verschiedenen Bewegungsangeboten wie Hengstenberg, Kinder-Yoga, Psychomotorik teil. Einen ganzen Vormittag pro Woche verbringen wir im Wald und täglich mindestens eine Stunde in unserem Garten.

Dass viele unsere Kinder beim Übertritt in die Grundschule bereits erste Wörter lesen und schreiben können und den Zahlenraum bis 20 beherrschen, ist toll; wichtiger ist uns, dass die Kinder unser Kinderhaus in ihrer Persönlichkeit gefestigt verlassen.

Der pädagogische „360-Grad“ Blick aufs Kind ist auch für das pädagogische Konzept unserer staatlich-anerkannten Montessori-Grundschule prägend, das damit nahtlos an unser pädagogisches Konzept im Kinderhaus anknüpft.

Was treibt mich an? Glücksmomente unserer Erzieherinnen

Sandra Spörl

Stellvertretende Kinderhausleiterin

Jeden Montag können sich die Kinder für die Wochendienste rund um das Mittagessen melden. Einmal suchten wir noch einen Nachtischober zum Nachtischausteilen. Ich schaute an meinem Tisch umher und mein Blick blieb an einem von Natur aus sehr schüchternen Mädchen hängen. Sie blickte mich mit großen Augen an und erwiderte meine Frage, ob sie für diese Woche den Dienst übernehmen wolle, mit einem breiten Lächeln. Sie hat ihn die gesamte Woche über sehr motiviert und verantwortungsvoll ausgeführt.

Katja Dyckerhoff

Erzieherin

Im Turnraum habe ich ein dreijähriges Kind, welches einen halbes Jahr immer wieder versucht hat, die Leiter rauf und runter zu klettern. Doch ganz oben verließ es der Mut, und es hielt sich an mir fest. Ich versuchte, das Kind zu ermutigen und sagte ihm, es könne sich immer an der Leiter festhalten und so würde es es schaffen, ganz allein diese Hürde zu bewältigen. Eine Woche später war dies der Fall. Ich schaute etwas weg, als das Mädchen wieder oben auf der Leiter stand, und da hielt es sich an der oberen Stange fest und schaffte es ganz alleine … Da geht mir das Herz auf und ich kann nur strahlen.

Gabriela Feldmann

Erzieherin

Meine Glücksmomente im Kinderhaus sind mit vielen Glücksmomenten der Kinder verbunden: Wenn ein Kind sich über seinen Erfolgt freut, seine strahlenden Augen, das Lächeln im Gesicht … All dies beobachten und erleben zu dürfen, macht mich glücklich!

Miriam Rolle

Erzieherin

Es ist schön, die Kinder einen Teil ihres Weges begleiten zu dürfen und an ihrer Entwicklung teilzuhaben. Ganz besonders berührend ist, wenn ältere Kinder zu Besuch ins Kinderhaus kommen und erzählen, wie schön die Zeit bei uns gewesen ist.

Anna Schneider

Erzieherin

Frau Schneider ist neu im Kinderhaus und sammelt noch ihre Glücksmomente 😉

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